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Ganzheitliches Qualitätsmanagement an den BbS BLK

Im Jahr 2009 beschloss die Gesamtkonferenz unserer Berufsbildenden Schule eine Beteiligung am
Konzept Ganzheitliches QualitätsManagement (GQM). Unsere Schule wurde eine von elf Pilotschulen im Land Sachsen Anhalt.

Ganzheitliches QualitätsManagement- was bedeutet das?

Das GQM- Modell wird im Auftrag des Kultusministeriums von Sachsen-Anhalt durch das Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) unterstützt.
GQM orientiert sich an einem in der Schweiz speziell für Schulen entwickelten Modell ("Q2E" -Qualität durch Entwicklung und Evaluation) und beinhaltet die Erarbeitung und Einführung von Qualitätsstandards und - instrumenten. Insbesondere geht es um eine ganzheitliche und umfassende Qualitätswahrnehmung und –reflexion für alle am Prozess Beteiligten und die Installation eines wirksamen Qualitätsmanagementsystems an der jeweiligen Schule.

Für weitere Informationen s. auch hier.

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Wichtige Argumente für eine Bewerbung als Pilotschule waren und sind, dass wir ein Qualitätsmanagement brauchen, um nach innen und außen verlässliche Aussagen zur Qualität unserer Arbeit machen zu können.

Warum brauchen wir ein Qualitätsmanagement?

Für uns ist ein Qualitätsmanagement von Bedeutung, um: 
  • die Anforderungen und Erwartungen der Wirtschaft an den fachlichen Nachwuchs noch besser erfüllen zu können,
  • im wachsenden Konkurrenzdruck der beruflichen Bildungslandschaft unsere Chancen zu wahren und ein gutes Image aufzubauen,
  • Instrumente zur Sicherstellung einer guten Schule und Unterrichtsqualität (weiter) zu entwickeln,
  • effektive Kommunikationsstrukturen aufzubauen,
  • einen Rahmen zu schaffen, unseren Partnern die vielfältigen Aktivitäten an unserer Schule zu zeigen.

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Mit dem Ziel der Organisation, Erarbeitung und Erprobung von Instrumenten und Verfahren des Qualitätsmanagements wurde im gleichen Jahr die erste Steuergruppe GQM unter Leitung von Frau Prüfer berufen.

Steuergruppe

Mit der Fusion der Berufsbildenden Schulen Zeitz und Weißenfels zu den Berufsbildenden Schulen Burgenlandkreis ab dem Schuljahr 2011/2012 ist es uns schrittweise gelungen, den GQM- Gedanken in das nun größere Lehrerkollegium zu tragen und auch Kolleginnen und Kollegen aus den Standorten Zeitz und Naumburg in die Arbeit der Steuergruppe zu integrieren.

Steuergruppe 2009 bis 2013

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hintere Reihe von links: Herr Grube, Herr Dr. Ruppe (Schulleiter), Frau Robst, Frau Broshog, Frau Hoyer, vordere Reihe von links: Frau Peil, Frau Ritzmann (stellvertretende Steuergruppenleiterin), Frau Prüfer (Steuergruppenleiterin), Frau Menzel.

Steuergruppe 2013 bis 2016

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hintere Reihe von links: Herr Pörnig, Frau Seidel, Herr Grube, Frau Henschel (stellvertretende Steuergruppenleiterin) Herr Dr. Ruppe (Schulleiter), vordere Reihe von links: Frau Zech, Frau Ritzmann, Frau Prüfer (Steuergruppenleiterin).

Unsere Steuergruppe seit August 2016

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Von links: Dr. Rainer Ruppe (Schulleiter), Petra Seidel (stellvertretende Steuergruppen-leiterin), Isa Ritzmann (Qualitätsbeauftragte), Uta Prüfer (Steuergruppenleiterin), Alexander Grube (Vertreter des Personalrates).

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Mit dem Blick auf die Unterrichtsqualität gehört unter anderem die Etablierung einer Feedbackkultur an unserer Schule zu einem wichtigen Ergebnis der Arbeit der Steuergruppe.

Welche Feedbacks führen wir durch?

Ein erster Arbeitsschwerpunkt war die Entwicklung und Erprobung von Fragebögen, um über die Befragung von Schülerinnen/Schülern, Ausbildungsbetrieben und Eltern eine Einschätzung über die schulische Arbeit zu erhalten. Das Einholen von Feedbacks wurde über die Jahre erweitert und ist heute, so wie auch die Mitarbeitergespräche zu einem festen Bestandteil unserer Qualitätsarbeit geworden. Jede Lehrerin und jeder Lehrer ist aufgefordert, sich mindestens einmal im Jahr eine Rückmeldung zu seiner Arbeit zu holen. Die Art des Feedbacks sollte dabei jährlich wechseln, so dass sich für ihn die Möglichkeit ergibt, aus verschiedenen Sichtweisen Rückschlüsse auf seine Arbeit zu ziehen.

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Darüber hinaus arbeiteten und arbeiten Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule in vielfältigen Projekt-/Pilotgruppen an konkreten Aufgaben, mit dem Ziel, gute Erfahrungen aufzugreifen und zugänglich zu machen, Reserven aufzuspüren und Wege zu erproben, um eine hohe Unterrichtsqualität zu garantieren.

Pilotgruppen

Seit 2011 bis zum laufenden Ausbildungsjahr 2016/17 wurden und werden in etwa 40 Pilot- und Projektgruppen durch Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule vielfältige Themen bearbeitet und erprobt, die sich u.a. mit der individuellen Förderung von Schülerinnen/Schülern, der Implementierung und ständigen Weiterentwicklung der Feedbackkultur, der stetigen Verbesserung und Vereinheitlichung von Prozessabläufen sowie der konsequenten Ausrichtung unserer Bildungs-und Erziehungskonzepte an unserem Qualitätsleitbild befassen bzw. befassten.

Projekt-/Pilotgruppen 2011/2012

  • Erstellung eines Q-Portfolios, Weiterbildungskonzeptes
  • Erprobung der Materialien zum Leitungsfeedback, MAG
  • Erarbeitung von Materialien zur Unterstützung eines Ausbilder-/Betriebsfeedbacks
  • Erarbeiten von Materialien zur Unterstützung eines Elternfeedbacks
  • Erarbeiten von Materialien zur Unterstützung eines Elternfeedbacks
  • Erfassung und Formulierung von Thesen aus Texten
  • Arbeit am Mentoriat

Projekt-/Pilotgruppen 2012/2013

  • Leitungsfeedback/Weiterbildungskonzepte
  • Personalentwicklungs- und Fortbildungskonzept
  • Individuelle Förderung – Nachteilsausgleich Legasthenie
  • Individuelle Förderung – Nachteilsausgleich Dyskalkulie
  • Erstellung praktischer Prüfungen
  • Etablierung einer schuleigenen MOODLE-Instanz im Rahmen des ESF-Projektes moodle@schule>

Projekt-/Pilotgruppen 2013/2014

  • Erfassung von Aktivitäten zur individuellen Förderung
  • Diagnose und individuelle Förderung bei Legasthenie
  • Diagnose und individuelle Förderung bei Dyskalkulie
  • Erstellung und Erprobung von Materialien für den kollegialen Unterrichtsbesuch
  • Erprobung der Materialien zum Leitungsfeedback, MAG
  • Erprobung von fachpraktischen Prüfungsaufgaben für die BFS HWF
  • Gerechte Aufgabenverteilung, innere Organisation, Pausenaufsicht.
  • Mentoriat – Anleitungen (speziell) für den Klassenleiter

Projekt-/Pilotgruppen 2014/2016

  • Fortschreibung und Pflege des AZAV* -Handbuches
  • Fortschreibung des Schulprogrammes der BbS BLK
  • Unser Leitbild- Beobachtungsschwerpunkte für den handlungsorientierten Unterricht
  • Erstellung didaktischer Pläne
  • Handreichung zur Umsetzung lernfeldstrukturierter Lehrpläne
  • Didaktische Jahresplanung für den neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement
  • Ausbildersprechtag Banken in Verknüpfung mit Fortbildungsmaßnahmen
  • Evaluation des Schüler-Lehrer –Feedbacks
  • Evaluation der Materialien Mitarbeitergespräche, Leiterfeedback
  • Anpassung der AZAV*-Handbücher an die Gegebenheiten der BbS BLK

*Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung

Projekt-/Pilotgruppen 2016/2017

  • Fortschreibung und Pflege des AZAV- Handbuchs
  • Anpassung und internes Audit der Handbücher für die zertifizierten Bildungsgänge
  • Zusammenstellen eines Methodenkoffers „Feedback“
  • Konkretisierung der Aufgaben des Raumverantwortlichen
  • Wie kann Schulprogrammarbeit einfach dokumentiert und abgerechnet werden
  • Neue Arbeitsstruktur und Handreichung zur Dokumentation der Schulprogrammarbeit
  • Erarbeitung einer didaktischen Jahresplanung sowie der Analyse der didaktischen Struktur für den neuen Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement

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Wir haben gemeinsam viel erreicht, worauf wir stolz sind und was wir bewahren wollen. Daran, wo wir noch Reserven haben, wo wir Prozesse und Verfahren verbessern können, wollen wir weiter arbeiten.
Wir wollen eine bessere Schule und laden alle Beteiligten dazu ein.