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Leidenschaft für gutes Essen

Die Klasse LT 15 der Fachkräfte für Lebensmitteltechnik im dritten Ausbildungsjahr besuchte am 08.11.2017 zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Hoyer einen der wohl größten Tiefkühlwarenproduzenten der Welt.

Aryzta Bakeries GmbH, dessen Hauptsitz sich in der Schweizer Stadt Zürich befindet, hat sich mit 57 Bäckereien bereits weltweit vertreten. 22 Bäckereien liegen in Europa, 24 in Nordamerika, 7 im Pazifikraum und 4 in Brasilien. Der Konzern, der 1991 unter dem Namen Kern & Sammet AG gegründet wurde, bietet mittlerweile 20.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Allein in Deutschland betreibt Aryzta 8 Werke an 4 verschiedenen Standorten mit circa 2000 Mitarbeitern und 110 Azubis, die unter anderem als Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Mechatroniker/-in oder Industriekaufmann/-frau ausgebildet werden. Mithilfe seiner Mitarbeiter und modernsten Produktionslinien stellt der Betrieb ein beachtliches Sortiment mit verschiedensten Variationen aus Brötchen, Baguettes, Ciabatta, Croissants, Plunder- und Laugengebäcken für die Tiefkühltruhe her. Die Ausmaße dieser riesigen Bäckerei sind unvorstellbar. Aryzta erziehlt  einen Jahresumsatz von 290 Mio €, die Produktion in Deutschland benötigt große Mengen an Rohstoffen und jeden Tag werden mehr als 120 LKW's voll beladen, die 40% der Waren ins Ausland, z.B. nach Amerika, Tschechien oder Japan, exportieren.

Die Schüler der Klasse LT 15 durften am Tag der Exkursion Eindrücke aus dem Werk 7 in Eisleben gewinnen. In diesem Werk werden Brötchen, Baguettes, Croissants und bis zu 44.000 Berliner pro Stunde hergestellt. Die Produktion der Berliner war sehr anschaulich  und wurde gut erklärt. 

Die Rohstoffe für die Pfannkuchen werden gemischt und geknetet und unter Zugabe von Mehl in kleine, runde Formen gepresst. Nach 119 Minuten im Gärschrank ist der Teig aufgegangen und die Berliner haben ihre normale Größe erreicht. Nun werden sie von beiden Seiten für ein paar Minuten im Siedefett gebacken. Danach spritzt eine dünne Nadel die Füllung seitlich in die Mitte und die Puderungsmaschine streut den Dekorpuder in einer dünnen Schicht über die Berliner. Ein vollautomatisierter Roboter packt mit seinen Greifarmen jeden einzelnen Berliner in Trays, in welche insgesamt 6 Berliner hinein passen. Die befüllten Trays werden in Folie verpackt und die Folie geschrumpft, damit diese eng anliegt. Nach dem Etikettieren werden die Berliner noch gefrostet und bis zur Auslieferung bei einer Temperatur von -25°C gelagert. 

Aryzta achtet während der gesamten Produktion sehr genau auf die hygienischen Bedingungen und setzt alles drana, seinen Kunden ein sicheres und schmackhaftes Produkt zu liefern.

"Aryzta - Passion for good food" - Leidenschaft für gutes Essen. Ein Slogan, mit dem der Betrieb den Nagel auf den Kopf getroffen hat.

Vielen Dank an Herrn Nolte, der uns kompetent und aussagekräftig durch das Unternehmen begleitete.

Jenny Böx, LT 15

   
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