Projekt „Jugendschutzparcour“

Der erste Projekttag unserer Projektwoche begann für uns mit dem „Jugendschutzparcour“ der Servicestelle für Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt.  

Der Parcour besteht aus vier Stationen:

  • Jugendschutzgesetz
  • Jugendmedienschutz
  • Sucht
  • Konsum

Die erste Station des Parcours absolvierten wir alle in einer großen Gruppe. Wir versammelten uns dazu in einem Stuhlkreis und sollten aus einem Einkaufskorb in der Mitte einen Gegenstand herausnehmen, diesen kurz vorstellen und die Altersfreigabe schätzen. Im Korb befanden sich unter anderem Waren, wie z.B. eine Bierflasche, Zigarettenschachteln, Energydrinks, Tabletten oder auch Pralinenkästen. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich unsere Schätzungen bzgl. der Altersfreigaben bei den unterschiedlichen Waren ausfielen.

Im Anschluss daran teilten wir uns in kleine Gruppen auf und durchliefen die restlichen Stationen.

An der Station „Jugendmedienschutz“ erhielten wir zunächst DVD- und Gamescover mit verdeckten Altersfreigaben. Wir mussten nun die jeweiligen Altersfreigaben auf den Covern erraten und unsere Meinung begründen. Wir lernten in dieser Übung Altersfreigaben unterschiedlicher Medien kennen und erfuhren wozu diese überhaupt dienen. Unser nächstes Thema war die Nutzung von Medien. Wir reflektierten unsere eigene Mediennutzung und kamen ins Gespräch über die digitale Kommunikation mittels sozialer Netzwerke, rechtliche Hintergründe und die persönliche Datensicherheit. Hierbei diskutierten wir auch über mögliche Gefährdungen in der digitalen Welt.

An der dritten Station mit dem Thema „Sucht“ sollte jedes Gruppenmitglied zunächst einen Gegenstand ziehen und beschreiben, was für eine Sucht dieser darstellen könnte. Dabei ging es u.a. um Alkoholsucht, Drogensucht, Kaufsucht, Spielsucht aber auch um Magersucht.

Im nächsten Schritt erhielten wir neun Karten mit Begriffen zum Suchtverlauf. Diese sollten wir in eine Reihenfolge bringen und entsprechend begründen. Anschließend zog jeder von uns eine Karte mit einem Fallbeispiel. Diese Fallbeispiele beschrieben verschiedene Trinkmuster, die wir nun entsprechend dem Suchtverlauf zuordnen sollten. Um die Auswirkungen von zu hohem Alkoholkonsum deutlich zu machen, konnten wir danach Rauschbrillen ausprobieren. Mit diesen beiden Brillen (0,8 Promille und 1,3 Promille) sollten wir einen kleinen Parcour durchlaufen und am Ende ein Schloss aufschließen, was gar nicht so einfach war.

Die letzte Station behandelte das Thema Konsum. Hierbei ging es speziell darum, wie Jugendliche durch ihr transparentes Nutzerverhalten in sozialen Medien mit personenbezogener Werbung überhäuft werden.  Wir diskutierten unter anderem darüber, wie die Werbung uns Jugendliche anspricht, welche Versprechungen die Werbung uns dabei macht und wie Werbebotschaften und Trendprodukte den Alltag bestimmen.

Der Projekttag war für uns sehr informativ und hat nebenher auch noch viel Spaß gemacht!

BVJ 17-14 und BVJ 17-15

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